Welcher Espresso ist der beste für Siebträgermaschinen?

19.03.2021 08:22

Die besten Espressobohnen für Siebträgermaschinen


Siebträgermaschinen verwandeln gute Espressobohnen in den perfekten Espresso. Er hat eine schöne Crema und ein ausgewogenes und volles Aroma. Espressobohnen werden aber nicht nur für den kleinen italienischen Klassiker, sondern auch für die Zubereitung von Cappuccino und anderen Kaffeespezialitäten verwendet. Doch welche Espressosorte ist für Siebträgermaschinen die beste? Eines sei vorweggesagt: Es gibt viele gute Espressobohnen, die sich für Siebträger eignen. Lesen Sie, welche Unterschiede es gibt und worauf Sie beim Kauf der Bohnen achten sollten.

Gute Espressobohnen für Siebträgermaschinen

Die richtige Bohne und natürlich der Mahlgrad entscheiden über die Qualität des fertigen Kaffeegetränks. Es gibt verschiedene Espressomischungen unterschiedlicher Hersteller in jeder Preisklasse. Nicht nur die Kaffeesorte ist entscheidend, sondern auch die Röstmethode. Für Anfänger gilt: Probieren Sie! Denn Geschmack ist eben doch Geschmackssache.

Die Kaffeesorten

Die wichtigsten Kaffeesorten für den Weltmarkt sind Arabica und Robusta. Darüber hinaus gibt es noch seltene Kaffeesorten wie Liberica, Excelsa und Maragogyphe, die aber nur regional in kleinen Mengen geerntet werden. Bei Espressobohnen handelt es sich in der Regel entweder um reinen Arabica Kaffee oder um eine Mischung aus Arabica und Robusta.
Arabica hat ein volles, bouquetreiches Aroma. Dunkel geröstet wird der Kaffee rund und harmonisch, heller geröstet ist er mild. Reine Arabica Kaffeebohnen schmecken oft sehr ausgewogen. Es gibt aber auch Kaffeeliebhaber, die der Meinung sind, dass ihnen etwas Säure fehle. Robusta Kaffeebohnen bieten genau dies, sie sind säurelastiger und haben mehr Bitternoten. Deswegen werden sie Espressomischungen gerne hinzugegeben.
Probieren Sie reinen Arabica Kaffee und im Vergleich eine Espressomischung mit einem Anteil an Robusta und schmecken Sie den Unterschied.

Zu viel Robusta sollte es nicht sein

Für Siebträgermaschinen sind grundsätzlich alle Bohnensorten geeignet. Ein zu hoher Robusta Anteil kann den Kaffee aber bitter und sauer machen. Bohnen aus dem unteren Preissegment enthalten häufig einen höheren Robusta Anteil, da Robusta im Vergleich zu Arabica günstiger ist. Solche Kaffeemischungen schmecken im Siebträger zubereitet oft zu bitter, da die Maschine neben den gewünschten Aromen auch die unerwünschten Aromen besser herauslöst.

Die Röstung der Kaffeebohnen

Je länger die Kaffeebohnen geröstet werden, desto kräftiger schmeckt der Kaffee. Durch die Röstung wird der Kaffee außerdem weniger sauer. Klassische Espressobohnen sind dunkel geröstet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie andere Röstungen nicht auch in Ihrer Siebträgermaschine zubereiten können. Auch hier gilt wieder: Probieren Sie es aus!
Wie die Röstung auf der Packung der Bohnen angegeben ist, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Einige geben den Röstgrad in einer "Kaffeebohnenskala" von mild bis kräftig an. Andere
wiederum verwenden Beschreibungen wie leichte Röstung, mittlere Röstung oder starke Röstung. Handelt es sich um italienische Espressobohnen, können Sie davon ausgehen, dass sie dunkel geröstet sind.

Weitere Qualitätskriterien bei Espressobohnen

Das Röstverfahren

Nicht nur der Röstgrad ist entscheidend, sondern auch die Art des Röstverfahrens. Damit sich das Aroma der Espressobohnen voll entfalten kann, sollte ein schonendes Röstverfahren zum Einsatz kommen. Vor allem im unteren Preissegment finden sich oft Bohnen, die bei zu hoher Temperatur zu schnell geröstet wurden. Das hat einen nachteiligen Einfluss auf den Geschmack, zu schnell geröstete Bohnen führen zu einem bitteren und sauren Kaffee. Bei langsamer Trommelröstung unter Einhaltung einer konstanten und moderaten Temperatur entwickelt sich das Aroma von Espressobohnen am besten.

Das Anbaugebiet

Es gibt zur nur wenige Kaffeesorten, aber sie schmecken nicht überall auf der Welt gleich. Das Anbaugebiet hat einen entscheidenden Einfluss auf die Aromenbildung. Espressomischungen großer Marken enthalten oft Bohnen aus verschiedenen Anbaugebieten. Wenn Sie etwas Besonderes probieren möchten, kaufen Sie Espressobohnen aus einzelnen Ländern wie beispielsweise aus Peru, Kolumbien oder Brasilien. Es geht auch noch genauer, natürlich finden Sie vor allem im oberen Preissegment auch sortenreine Espressobohnen aus geographisch eng begrenzten Anbaugebieten wie beispielsweise den Jamaica Blue Mountain Kaffee.

Der Mahlgrad für Siebträgermaschinen

Die Zubereitung von Espresso in der Siebträgermaschine ist eine Wissenschaft für sich. Wichtig für die Zubereitung ist der richtige Mahlgrad. Espressobohnen werden für Siebträgermaschinen grundsätzlich immer so fein wie möglich gemahlen, wählen Sie also den feinsten Mahlgrad Ihrer Kaffeemühle. Der Espresso sollte in 25 bis 35 Sekunden durchlaufen. Diese Zeit gilt als Optimum für den perfekten Kaffeegenuss. Wenn er zu schnell oder zu langsam durch den Siebträger laufen sollte, müssen Sie den Mahlgrad entsprechend anpassen. Je feiner die Bohnen gemahlen werden, desto langsamer läuft der Espresso durch.

Hochwertige Kaffeemühlen, wie die Mühlen von Mahlkönig, eigenen sicher hervorragend um den optimalen Mahlgrad für Ihren Lieblings-Espresso zu finden.

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